Cammino dei Briganti - Auf alten Pfaden durch die Abruzzen

Dort wo der Apennin mit dem Gran Sasso beinahe die Dreitausendermarke berührt, eine ursprüngliche, spröde Gebirgslandschaft selbst Bären und Wölfen noch genügend Bewegungsfreiheit gewährt und eiszeitliche Täler plötzlich in altes Kulturland übergehen, wo malerische Dörfer, zwischen Olivenhainen und Weinbergen die sanften Hügellandschaften besiedeln, liegen die mittelitalienischen Abruzzen.

Mit dem „Cammino dei Briganti“ erschließen urige Wanderwege den unbekannten Westen dieser Region. Ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder, ein sanftes Hügelland, teils eine wilde Hochgebirgsszenerie, immer wieder kleine mittelalterliche Dörfer und Weiler mit ihren Kirchen und Einsiedeleien, säumen unseren Weg.

Das heutige Grenzgebiet zwischen Abruzzen und Latium markierte noch vor eineinhalb Jahrhunderten die Grenze zwischen dem Königreich beider Sizilien und dem Kirchenstaat. Die Briganten, die hier lebten, waren keine Banditen, vielmehr Partisanen, die ihre Enttäuschung über die unerfüllten Versprechungen der Einigung Italiens zum Ausdruck brachten und gegen die Invasion der Savoyer, die dieser voranging, kämpften. Eine raue Geschichte freier Geister, die sich nicht den neuen Herren unterordneten.

Unser Weg von Dorf zu Dorf, durch einsame Wälder und Berge belebt nicht nur eine vergessene Geschichte neu, sondern leistet einen kleinen Beitrag der sanften Erschließung einer großartigen Naturlandschaft, die häufig von Abwanderung betroffen ist und nach neuen Formen des Tourismus verlangt.

Höhepunkte

  • Urige Pfade durch unerschlossene Landschaften
  • Die Mischung spröder Kulturlandschaften und wilder Apenninenszenerie
  • Kleine, mittelalterliche Dörfer
  • Der Lago della Ducchessa
  • Große Gastfreundschaft und Herzlichkeit

  • Freitag, 10. September 2021
  • Freitag, 17. September 2021
  • 8 Tage
  • mittel
  • Norbert Spornberger
  • 1.175 Euro
  • umweltfreundliche Verkehrsmittel